Was man allgemein zu diesem Modell wissen sollte:
Der Name dieses Opels kommt aus dem lateinischen insignie, das so viel wie Wappen oder Abzeichen bedeutet. Dieses Mittelklasse Modell löste 2008 das Vorgängermodell Vectra ab. Ebenfalls wurde die Produktion des ähnlichen Modells Signum eingestellt.
Die verschiedenen Karosserievarianten:
Seit der Vorstellung des Wagens im Juli 2011 auf der British International Motor Show wird der Opel Insignia als viertürige Stufenheck- und als fünftürige Schräglimusine hergestellt. Diese Version wurde allerdings im Oktober 2008 schon in die Kombiversion umgewandelt und erhielt den Namen Insignia Sports Tourer. Im Vergleich zum Vorgängermodell Vectra ist der Insignia größer, der Preis liegt etwa auf dem gleichen Niveau. Je nach Ausstattung und Leistung bewegt sich der Prei zwischen 22.700 Euro und 41.600 Euro. Das Sports Tourer Modell liegt bei 55.100 Euro. Der Unterschied von vier- und Fünftürer Modell ist von außen kaum ersichtlich. Der Unterschied liegt im Anschlag der Heckklappe, die beim Fünftürer am Dach angeschlagen ist, beim Viertürer unterhalb der Heckscheibe.
Die Besonderheiten bei der Ausstattung:
Dieses Modell ist das erste mit dem verbesserten Scheinwerfersystem AFL +. Im Vorgängermodell war das AFL Lichtsystem eingebaut. Im Vergleich zu diesem hat das AFL + Einstellungen für verschiedene Fahrweisen, wie zum Beispiel ein Schlechtwetterlicht, das mit anderer Leuchtdichtessteuerung die Selbstblendung vermeidet, ein Lichtmodur für Wohnstraßen, die man mit langsamer Geschwindigkeit durchfährt und einen Fernlichtassistenten, der bei Dunkleheit automatisch aufblendet und vieles mehr. Die Funktionen des AFL, wie das dynamische Kurvenlicht, das statische Abbiegelicht über eine eigene Halogenreflektor-Lampe mit 90° Abstrahlwinkel und das spezielle Autobahnlicht bleiben beim AFL + vorhanden.
Eine weitere sehr nützliche Aussattungseinheit ist das “Opel Eye”. Es erkennt Straßenschilder wie Geschwindigkeitsschilder und Verbotsschilder und zeigt diese auf dem navigationsgerät an. Zudem warnt es beim Verlassen der Fahrspur.
Der Allradantrieb mit Haldex-Kupplung (elektronisch gesteuerte Lamellenschaltung) ist bei diesem Modell automatisch aktiv, um die Kraftübertragung zu verbessern. Wird der Allradantrieb nicht benötigt, reduziert das System die Antriebskraft der Hinterachse gesenkt, wodurch der Vorderantrieb der wesentliche ist.
Zusätzlich kann das Fahrwerk von normal nach Tour und Sport umgestellt werden. Dieses verstellbare Fahwerk nennt sich Flex Ride Premium. Bi der Umstellung ändert sich die Farbe der Amateurbeleuchtung von weiß nach rot.
Weiter neue Ausstattungsfunktionen im Insignia sind die Seitenairbags für die Hintersitze und die Sitzbelüftung für den Fahrersitz.
Die Motoren:
Beim Kauf eines Insignias kann zwischen sieben verschiedenen Motoren gewählt werden, davon vier verschiedene Benzinmotoren und drei verschiedene Dieselmotoren – alle davon haben ein Sechsganggetriebe. Alle Fahrzeuge haben Vorderradantrieb, bei teureren Modellen ist Vierradantrieb verfügbar. Zusätzlich kann zwischen Automatikgetriebe und manuellem Schaltgetriebe gewählt werden. Benzinmotoren gibt es von 85 bis 239 kW, Dieselmotoren von 81 bis 143 kW. Abhängig von Leistung und Fahrweise werden 5,2 bis 11,4 Liter pro 100 km verbraucht. Dadurch variiert auch die Kohlenstoffdioxid-Emission zwischen 136 und 268 Gramm pro Kilometer. Innerhalb dieser Wete erfüllen die Moteren die Euro-5-Norm.
